Als die Engländer die französische Côte d’Azur vor über einhundert Jahren als lohnendes Ziel für den Winterurlaub entdeckten, bewiesen sie einen ausgesprochen guten Riecher. Noch heute hängt dem Küstenstrich der Geruch von Luxus, Geld sowie geschmackvollem Design an – und nicht zuletzt der Duft der Düfte selbst, denn hier befindet sich auch das Zentrum der weltweiten Parfümindustrie.

Durch die geschützte Lage ist Nizza auch im Winter einer der wärmsten Orte an der französischen Côte d'Azur. Die angenehmsten Reisemonate sind der Mai und Mitte September bis Mitte Oktober. Die regenreichste Zeit sind die Monate Februar und März. Im Allgemeinen liegen die Temperaturen in Nizza einige Grad über den Temperaturen in Deutschland. Die Monate Juni bis August können sehr heiß werden. Die Winter sind mild, es gibt in Nizza kaum Frost. Deshalb war diese Stadt im 19. Jahrhundert ein beliebtes Winterquartier für Engländer. Noch heute zeugen die großen Hotels und Gärten von diesem Umstand.

Museen
Das Musée Message Biblique Marc Chagall in Cimiez, das Musée International d'Art Naif Anatole Jakovsky, sowie Bilder des 17. und 18. Jahrhunderts unter anderem von Manet, Degas im Musée des Beaux Arts und das Musée d'Art Moderne et d'Art Contemporain mit seinen Ausstellungen zu Pop-Art und Klassikern von Klein, Tinguely, Christo, de Saint-Phalle, Warhol und Lichtenstein zementieren den Status von Nizza als Kunstmetropole.

In einer genuesischen Residenz des 17. Jahrhunderts auf dem Berg Cimiez (siehe Bauwerke) befindet sich das Musée Matisse mit der Privatsammlung von Henri Matisse, der von 1917 bis zu seinem Ableben 1954 hier die meiste Zeit seines Lebens verbrachte.

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Bauwerke

Blick auf das Grandhotel Negresco an der Promenade des AnglaisIn der gut erhaltenen Altstadt finden sich zahlreiche barocke Profan- und Sakralbauten, wie die Kathedrale Sainte-Réparate aus dem 17. Jahrhundert, deren Fassade allerdings aus dem Jahr 1825 stammt, die Verkündigungskirche (Sainte-Rita), die Église du Gésu, die Kirche Saint-Martin-Saint-Augustin, die Église la Miséricorde oder die Präfektur, einst Sitz der Herzoge von Savoyen. Das Palais communal stellt das ehemalige Rathaus dar. Es wurde 1580 erbaut und im 17. Jahrhundert von Marc'Antonio Grigho um ein monumentales Portal erweitert. Oberhalb der Altstadt liegt der Schlosshügel (Colline du Château) mit Ruinen der 1706 geschleiften Zitadelle.

Die Place Garibaldi und die Place Masséna, beide einheitlich gestaltete Platzanlagen nach Turiner Vorbildern, bilden den Übergang zur Neustadt. Sie ist charakterisiert durch zahlreiche Luxushotels, Apartementhäuser und Villen aus der Belle Epoque. Das berühmteste ist das Negresco. In der Neustadt befindet sich auch die russisch-orthodoxe Alexander-Nevskij-Kathedrale, die zwischen 1903 und 1912 in traditionell russischem Stil mit einigen Jugendstilelementen erbaut wurde. An der Südseite der Neustadt befindet sich die Promenade des Anglais, eine zwischen 1822 und 1824 angelegte Prachtstraße.

Am Berg Cimiez sind die Ausgrabungen der römischen Stadt zu besichtigen. Dort befindet sich außerdem ein Franziskanerkloster mit Gemälden von Jacques Bréa.

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