Pyrénées-Orientales grenzt im Osten an das Mittelmeer, im Süden an Spanien, im Norden an das Département Aude und im Westen an Andorra und das Département Ariège. Das Département Pyrénées-Orientales umfasst die historische Provinz Roussillon und im Norden einen kleinen Teil der historischen Provinz Languedoc, die Fenouillèdes. Die Täler der Têt und des Tech verbreitern sich am Ostfuß der Canigoukette zu einer sehr fruchtbaren Ebene mit Mittelmeerklima und üppiger Vegetation, der ein aus Schuttmassen aufgebauter, flacher Küstenstreifen vorgelagert ist, der mit der nordwärts anschließenden Lagunenküste die Côte Vermeille bildet und für den Fremdenverkehr entwickelt werden sollte. Die Bevölkerung betreibt Wein- und Olivenbau, Holz- und Weidewirtschaft.
Perpignan ist die Hauptstadt des südfranzösischen Départements Pyrénées-Orientales. Die Stadt liegt am Golfe du Lion, einem Teil des Mittelmeers, an der französischen Autobahn A9 (E15) etwa 70 km südlich von Narbonne und 30 km nördlich der spanischen Grenze.
Perpignan verfügt über eine Universität sowie zahlreiche historische Gebäude, vornehmlich gotischer Bauweise. Perpignan ist ein Handelszentrum für Wein und landwirtschaftliche Produkte.
Die unweit der spanischen Grenze gelegene Stadt gehörte seit 1172 zur Krone von Aragonien-Katalonien, seit 1659 durch den Pyrenäenvertrag zu Frankreich. Von 1276 bis 1344 war Perpignan die Hauptstadt des Königreichs von Mallorca, wovon heute noch der innerhalb einer gewaltigen Festungsanlage gelegene Palast der Könige von Mallorca zeugt.
Die Region um Perpignan wird auch als Roussillon (katal. Rosselló) oder Nordkatalonien (katal. Catalunya del Nord) bezeichnet. In der Gegend um Perpignan wird heute noch katalanisch gesprochen, es findet sich oft die katalanische Flagge.
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